IMPETUS: Deutsch-russisches Kompetenznetzwerk in der Meeresforschung

Ziel des Projektes „Deutsch-russisches Kompetenznetzwerk in der Meeresforschung“ ist es, die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet mit der Errichtung eines wissenschaftlichen Netzwerks zur Kommunikation und zum Informationsaustausch zwischen Polar- und Meeresforschern nachhaltig auszubauen. Zwei Netzwerktreffen am deutsch-russischen Otto-Schmidt-Labor (OSL) wurden in St. Petersburg durchgeführt.
Vom 26. bis 28. Juni 2006 fand das IMPETUS-Internationale Arbeitstreffen zum Thema „Zirkumarktische Polynjen“ am OSL statt. 33 Wissenschaftler aus
  • Dänemark,
  • Deutschland,
  • Großbritannien,
  • Japan,
  • Kanada,
  • Norwegen,
  • Polen,
  • Russland,
  • Schweden und
  • USA

nahmen daran teil. Ziel war die Anbahnung internationaler Projekte im Rahmen des Internationalen Polarjahrs 2007-2008 (IPY) und der Second International Conference on Arctic Research Planning (ICARP II).

Am 4. und 5. Dezember 2006 wurde das erste Netzwerktreffen „Aurora Borealis“ am OSL durchgeführt. Der Schwerpunkt des Arbeitstreffens lag im Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern und Ingenieuren aus Deutschland und Russland zur Möglichkeiten des geplanten Tiefseebohrschiffs für die Arktis Aurora Borealis. Darüber hinaus werden russische Spezialisten in den Managementprozess eingebunden und somit dazu beitragen, dass eine gemeinsame wissenschaftliche Perspektive zustandekommt.

Die deutsche Seite wird vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel (IFM-GEOMAR) vertreten, von russischer Seite agiert das State Scientific Center of the Russian Federation the Arctic and Antarctic Research Institute.