Uferfiltration und Untergrundwasserbehandlung

Das von Prof. Grischek, Lehrbereich Wasserwesen an der HTW Dresden, geleitete Projekt diente dem Ausbau der wissenschaftlichen Kontakte zwischen der HTW Dresden, den Ingenieurbüros Dresden Grundwasser Consulting GmbH (DGC), Boden- und Grundwasserlabor Dresden GmbH (BGD) und den russischen Partnern, dem Institut für Wasser und Ökologie der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Wasserversorgungsunternehmen VODOKANAL in Khabarovsk.

Schwerpunkt war die Präsentation des Forschungs- und Entwicklungspotentials der deutschen Einrichtungen auf dem Gebiet der Uferfiltration und Untergrundwasserbehandlung. Zum Abschluss des Projektes wurde am 5. Juli 2007 in der Russischen Akademie der Wissenschaften in Khabarovsk eine Vortragsveranstaltung organisiert, an der 40 Wissenschaftler und Ingenieure teilnahmen.


Durch die geplante Umstellung der Wasserversorgung der Stadt Khabarovsk von der Flusswasserentnahme auf die Grundwasser- bzw. Uferfiltratgewinnung ergibt sich für die deutschen Partner ein interessantes Tätigkeitsfeld. Die HTW Dresden und die Russische Akademie der Wissenschaften untersuchten bereits die Grundwasserströmungsverhältnisse am Amur und die Wasserbeschaffenheit. Die DGC GmbH stellte ihre Erfahrungen zur unterirdischen Enteisenung vor und erhielt einen Auftrag zur Durchführung eines Pilotversuches in Khabarovsk. Die Kombination von Uferfiltration und unterirdischer Enteisenung wird in einem Folgeprojekt genauer untersucht. Forschungsbedarf besteht auch bezüglich der Auswirkungen des hohen organischen Kohlenstoffgehalts (DOC) im Amur auf die Untergrundwasserbehandlung.